Imkerverein Wiehl
         Mitglied im Imkerverband Rheinland e.V.
 


Die Neuen sind die Alten

Jahreshauptversammlung und Vorstandswahlen beim Imkerverein Wiehl

Unter Beachtung der 3 G Regeln konnte am 26. August endlich die oftmals verschobene Jahreshauptversammlung des Imkervereins Wiehl in Hübender im Restaurant Ponnyhof Knotte stattfinden.

Bereits am 22. Juli hatten die Mitglieder über eine neue Satzung abgestimmt und so konnte die Hauptversammlung am Donnerstag, den 26. August ordnungsgemäß vom 1. Vorsitzenden Martin Wölk eröffnet werden.

Wölk ließ das Jahr 2020 und das laufende Jahr revue passieren und erinnerte an die für die Bienen sehr belastende Trockenheit im vergangenen Jahr und den daraus resultierenden geringen Honigerträgen.

In diesem Jahr setzten die bis ins späte Frühjahr andauernden Nachtfröste und dann das immer unbeständige und nasse Wetter unseren Bienen stark zu und führte bei vielen Vereinskollegen zu einem totalen Honigtracht Ausfall.

Im kommenden Jahr feiert der Imkerverein Wiehl sein 100 jähriges Bestehen wozu bereits jetzt die Vorbereitungen und Planungen beginnen.

Nach dem Bericht der beiden Kassenprüfer wurde dann sowohl dem Vorsitzenden als auch dem Kassierer einstimmig Entlastung erteilt.

Leider war die Beteiligung eher mäßig, was der noch andauernden Urlaubszeit aber auch der Unsicherheit in der Pandemielage, trotz der 3 G Regelung, geschuldet war.

Gemäß der neuen Satzung fanden die Wahl des Vorstandes und der neuen Obleute statt.

Zum ersten Vorsitzenden wurde wiederum Martin Wölk gewählt.


  • Gabriele Grümer            stellvertretende Vorsitzende
  • Dietmar Engelbert          Kassierer
  • Heike Stiefelhagen         Schriftführerin
  • Stefanie Dietsche           stellvertretende Schriftführerin

Neben dem Vorstand wurden die Obleute gewählt, die den Vorstand entlasten und zusammen mit diesem die Vereinsarbeit durchführen.


  • Willi Kristen                Obmann für Zuchtwesen
  • Willi Kristen                Obmann für Bienengesundheit ( BSV )  und Obmann für Honigkunde ( HSV )
  • Dietmar Ruland          Obmann für Internet, Digitale Medien und Pressewesen
  • Hans Rahn                 Obmann für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen
  • Thorsten Zielke          Obmann für Materialwesen
  • Volkmar Krieg            Obmann für Nachwuchsförderung und Jungimkerschulung


29.08.2021 Dietmar Ruland




















Jahreshauptversammlung im Restaurant Ponnyhof Knotte









Imkern wie im Mittelalter


Am vergangenen Samstag, dem 26.06. war es endlich soweit.

Ein Bienenschwarm zog in die Klotzbeute auf dem Bienenstand von Hans Rahn 

in Hübender ein. Es hatte einige Wochen Zeit in Anspruch genommen und viele

Arbeitsstunden gekostet bis das diese mittelalterliche Bienenbehausung für den 

Einzug ihrer Bewohner fertig war.

Hans Rahn ist langjähriges Mitglied unseres Imkervereins und betreibt mit 

viel Herzblut einen Bieneninformationsstand in Wiehl-Hübender. Als in einem

Gespräch mit anderen Imkerkolleginnen und Kollegen eine Klotzbeute als sogenannter

"eye catcher“ zur Sprache kam, sah Hans eine gute Möglichkeit, seinen Stand 

um diese Attraktion zu bereichern.

Er wusste von einem weiteren Imkerkollegen in der nahen Nachbarschaft, 

der eine solche halb fertige Klotzbeute besaß.

Rainer Lenz aus Krahm hatte vor einigen Jahren einen Kurs zur Herstellung 

einer solchen Bienenwohnung bei Frau Sabine Bergmann auf Schloss Hamborn

absolviert .


Die aus der Zeit der Zeidlerei stammende Klotzbeute wurde dann gemeinsam fertig gestellt, ein entsprechender Unterbau in Form eines weiteren Eichenstammes gefunden und am Bienenstand auf dem Hübender aufgebaut.

Das gesamte Gebilde aus einem Eichenstamm hat die stattliche Höhe von fast 3 Meter und wiegt über 

300 Kg.

Für das Aushöhlen des dicken Stammes standen Rainer Lenz noch Werkzeuge wie sie auch im Mittelalter benutzt wurden zur Verfügung und er benötigte bis zur Fertigstellung geschlagene fünf Tage.

                                         








Eine Montage am vorgesehen Platz in Hübender war nur mittels Traktor mit Frontlader möglich.

Eine Hinweistafel mit Genehmigung von Frau Bergmann gibt Auskunft über das Imkern im Mittelalter. 

Über die heutige Bienenhaltung in der Klotzbeute werden die  vielen Besucherinnen und Besucher, 

die nicht nur am Wochenende den Bienenstand besuchen auch unterrichtet.












Da kein richtiger Bienenschwarm am Samstag zur Verfügung stand wurde ein Kunstschwarm gebildet und mit Hilfe einer gekäfigten Königin gelang dann der Einzug der Bienen in die Klotzbeute.

Ein imposantes Schauspiel, das sich viele interessierte Zuschauer bei sonnigem Wetter nicht entgehen ließen. Hans Rahn und Rainer Lenz gaben die nötigen Erklärungen um diesen „ Baumstamm „ gerne an die Zuhörer weiter die im übrigen keine Angst vor den umhersurrenden Bienen hatten.



                

                                 Hier nun einige Eindrücke vom Einzug der Bienen.













Bericht und Fotos Dietmar Ruland 29.06.2021










Woran erkennt man denn die Königin ?


Diese und andere Fragen mehr hatten am Dienstag Abend Kinder und Ihre Paten

 auf dem Bienenstand von Martin Wölk, Vorsitzender vom Imkerverein Wiehl.

Sandra Karsten, Geschäftsführerin und Case Managerin des Wiehler Vereins 

Lebensfarben -Hilfen für Kinder und Jugendliche e.V.  hatte die persönlichen 

Beziehungen genutzt um einigen der ihrem Verein anvertrauten Kindern einmal einen

 kleinen Einblick in ein Bienenvolk und in die Imkerei zu geben.

3,8 Millionen Kinder leben in der Bundesrepublik mit einem psychisch erkrankten oder

suchtkranken Elternteil.

Die Menschen von LEBENSFARBEN – Hilfen für Kinder und Jugendliche e.V. 

haben es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Kinder und Jugendliche kostenfrei zu

unterstützen, indem sie ihnen in vertrauensvoller Zusammenarbeit professionell zur 

Seite stehen. Dazu gehört auch, die erkrankten Eltern mit ihren Versorgungsnöten 

und  Ängsten nicht alleinzulassen und den betroffenen Kindern Paten an die Seite zu stellen.
Fünf Kinder und sieben Patinnen und Paten lauschten interessiert den Erklärungen 

des Imkers und konnten selbst einen Einblick in die Schaubeute und in ein Bienenvolk 

machen. Neben den vielen tausend Arbeitsbienen war natürlich das Suchen der 

gezeichneten Königin sehr interessant.

Alle Fragen der Kinder aber auch der Erwachsenen konnten hinlänglich beantwortet 

werden und vielleicht hat dieser Besuch neben der Abwechslung ja auch das

spätere Interesse an der Imkerei geweckt. 








Fotos : Sandra Karsten, Dietmar Ruland.

Text : Dietmar Ruland, 25.06.2021






Imker des Imkerverein Wiehl helfen Tierschützern

Drohnenbrut für elternlose Piepmätze

Als vor einigen Tagen eine App unter den Mitglieder des Imkerverein Wiehl 

erschien war sofort klar, das man hier helfen konnte. Eine Imkerkollegin hatte 

im Bekanntenkreis eine junge Frau, die sich als „Pepplerin „ dem Tierschutz 

widmet. Als Pepplerin bezeichnen sich engagierte Leute, die junge, elternlose 

oder auch verletzte Vögel aufnehmen und sie groß bzw. wieder gesund pflegen. 

Dies geschieht in den meisten Fällen ehrenamtlich und kostet nicht nur viel 

Freizeit sondern auch einiges an finanziellen Mitteln denn die Vögelchen 

benötigen täglich Futter in Form von Insekten, Würmer o.ä.

Die Imkerin aus Wiehl, Frau Andrea Altemühle hatte sofort erkannt, das hier 

die Mitglieder des Imkervereins wertvolle Hilfe leisten können und die Nachricht 

über die App - Gruppe geteilt.

Der nicht kundige Leser wird sich jetzt fragen, was können Bienen zum Tierschutz

beisteuern.

Sicherlich hat der ein oder andere schon einmal was von der Varroamilbe gehört oder gelesen. Dieser Parasit hat vor vielen Jahren unsere Biene

Apis mellifera befallen und macht den Bienen und dem Imker das Leben schwer.

Im Frühjahr und Sommer werden die Bienen mit diesem Parasit selbst fertig, im Herbst und Winter allerdings führt ein übermäßiger Befall dieser kleinen, ca. 1mm kleinen Tiere zum Tod eines ganzen Bienenvolkes. Daher muss neben der Behandlung im Spätsommer mit entsprechenden zugelassenen Mitteln ( Ameisensäure, Milchsäure oder Oxalsäure ) bereits im Frühjahr mit der Reduzierung dieser Milben begonnen werden.

Der verantwortungsbewusste Imker gibt daher im Frühjahr in jedes Bienenvolk einen oder auch mehrere sogenannte Baurahmen welche die Bienen rasch zu kompletten Waben ausbauen und diese Waben werden dann von der Königin aufgrund der Größe der Zellen mit unbefruchteten Eiern „bestiftelt“.

Ausgebauter Baurahmen mit Drohnenbrut





Aus diesen unbefruchteten Eiern entstehen Larven, dann Maden und nach 24 Tagen schlüpft hier die männliche Biene, der Drohn. Die weiblichen Varroen legen genau in diese noch offenen Zellen ihre Eier und nach 24 Tagen schlüpft neben den Bienen eine weitere Milbe. Denn auch die Varroamilbe benötigt exakt 24 Tage bis zur Schlupfreife.

Der kundige Imker schneidet nun alle 14 Tage diesen Baurahmen aus und dieser wird in der Regel über den Sonnenwachsschmelzer eingeschmolzen. Die toten Maden werden, wenn Hühner vorhanden sind verfüttert oder wandern in den Biomüll.  Den sauberen Wachs benötigt  man später zum gießen von neuen Mittelwänden.                       







Andra Licht, eine dieser Pepplerinnen arbeitet als Tierpflegerin und wird in ihrer Tätigkeit von ihrem Arbeitgeber dahin gehend unterstützt das der Tierschutz im Arbeitsvertrag mit aufgenommen ist. Seit 2020 unterhält sie eine kleine Auffangstation und hat im vergangen Jahr über 100 Vögel gerettet und ca. 60 davon wieder auswildern können.

 

 

 




In diesem Jahr sind neben den Mauerseglern auch noch verschiedene Arten von Singvögeln wie Meisen, Buchfinken, Spatzen u.a. noch 30 Eichhörnchen und einige Siebenschläfer hinzu gekommen.

Zusammen mit anderen Kolleginnen und Kollegen arbeitet sie in einem Netzwerk wo auch die „Private Wildvogelhilfe Neunkirchen – Seelscheid“ angegliedert ist.

Dort wurden im vergangenen Jahr 266 Vögel abgegeben, wovon 170 dann wieder in die Freiheit zurück konnten. In diesem Jahr sind es bereits 135 Vögel.

Die Wildvogelhilfe in Neunkirchen - Seelscheid hat sich auf Mauersegler spezialisiert und ist darüber hinaus eine der wenigen Stationen im gesamten Umkreis, wo auch Spechte, verletzt oder aus dem Nest gefallen wieder zu Kräften kommen können.

Die Mitglieder des Imkerverein Wiehl freuen sich, das sie mit der eigentlich nutzlosen Drohnenbrut jetzt doch noch soviel gutes tun können und werden die Vogelretter nicht nur in diesem Jahr mit dem eiweißreichen Futter versorgen.

Wer sich angesprochen fühlt und den Tierschützern Hilfe, auch finanzieller Art zukommen lassen möchte kann sich gerne an den Imkerverein Wiehl wenden, wir werden die Kontakte vermitteln.


Fotos : A. Licht, J. Josch, D. Ruland

Text :Dietmar Ruland

Wiehl, den 20.06.2021














Imkertreffen wieder möglich.

Die nächsten Treffen finden am 22. Juli und am 26. August statt.

Weiteres siehe " Erfahrungsaustausch "

Noch wichtig : Am 26. August findet die Wahl des Vorstandes statt.


















Rückblick und Planung im Imkerverein Wiehl

Rückblick auf ein Jahr mit vielen Unwägbarkeiten und eine Aussicht

auf 2021 ohne Planungsmöglichkeit.



Wer am Jahresende glaubte, das wir aus dem Gröbsten raus sind, hatte sich leider geirrt. Der erneute Lockdown der uns im November beherrschte dauert an und keiner weiß so genau wie lange noch.

Die Auswinterung unserer Völker im vergangenen Jahr vollzog sich spät da die Kälteeinbrüche bis Ende März andauerten und dann folgten fast übergangslos Monate mit unnatürlicher Trockenheit.

Die beiden Sturmtiefs „Yulia“ und „Sabine“ sorgten im Februar bei einigen Imkerkolleginnen und Kollegen für umgestürzte Beuten.

Der langen Trockenheit geschuldet waren dann auch die mageren Trachtergebnisse der Frühtracht als auch Sommertracht. Der Wonnemonat war der zweittrockenste seit Messbeginn. Der Sommer brachte  neben 2003 den wärmsten August.

Bereits Ende Juli mussten einige Imker mit der Fütterung beginnen da es fast keinerlei Nektar- oder Honigtauquellen gab

Im Ländervergleich belegte NRW aber mit 1756 Stunden den vorletzten Platz der sonnenscheinärmsten Regionen in Deutschland. Die Niederschlagstöpfe sammelten abgerundet 746 l/qm ein. Ein weiterer Negativrekord der letzten Jahre.

Auf einen sonnigen September folgte dann

mit vielen Regenfällen ein extrem sonnenscheinarmer Oktober.

Neben diesen nicht zu beeinflussenden Naturereignissen kam die von Menschen herbeigeführte weltweite Coronakrise.

Bereits seit dem Frühjahr waren die monatlichen Imkertreffen nur unter strengen Auflagen und Hygienevorschriften möglich und wurden dann im Frühherbst gänzlich abgesagt.

Trotz allem können wir zurückblickend noch eine positive Bilanz in unserer fast 100 jährigen Vereinsgeschichte vermelden. Zum Stichtag der jährlichen Meldungen im Dezember hatte der Imkerverein Wiehl einen Mitgliederbestand von 76 Imkerinnen und Imkern.

Alters- und krankheitsbedingt, Aufgabe der Imkerei sowie dem Wegzug in andere Regionen Deutschlands geschuldet, verringerte sich die Mitgliederzahl um ins-gesamt 9 Personen.

Trotz diesem Mitgliederschwund vergrößerte sich der Völkerbestand aber auf insgesamt 629 Völker.

Für das neue Jahr haben sich bereits einige neue interessierte Imkerinnen und Imker gemeldet und ihren Beitritt zum Verein angekündigt. Versierte Patinnen und Paten stehen Jungimkern zur Seite um sie durch das Bienenjahr zu begleiten. Allen Interessierten der Imkerei können wir nur empfehlen, sprechen Sie Mitglieder des Imkerverein Wiehl an oder suchen Sie den Kontakt über unsere Internetseite www.imkerverein-Wiehl.de.



Leider lässt die unklare Lage bei der Covid 19 Pandemie eine Planung für das angelaufenen Jahr 2021 noch nicht zu. Wann wir wieder zu unseren monatlichen Treffen im Vereinslokal Ponyhof in Wiehl Hübender einladen können ist momentan ungewiss.

Wir versuchen daher mit einer monatlichen Zoom Konferenz den Kontakt unter den Imkerinnen und Imkern aufrecht zu halten. Bereits zweimal haben wir uns so im virtuellen Raum getroffen und wir werden diese moderne Art der Kommunikation weiter aufrecht halten und ausbauen bis das ein geregeltes normales Imkertreffen wieder möglich ist.

In weiterer Planung ist das Aufstellen von einigen Bienenvölkern am Wildgehege in Wiehl sowie das Herrichten und Aufstellen einer Klotzbeute für Schauzwecke.

Ebenfalls in Planung sind weitere Schautafeln in und um die Ortschaft Hübender auf denen interessierte Tagesausflügler, Wanderer und Naturliebhaber sich über Honig- und Wildbienen informieren können.

Bezüglich der in diesem Jahr anstehenden Vorstandswahlen werden wir, wie auch zur obligatorischen Jahreshauptversammlung zeitnah einladen sobald es die Corona-Schutzverordnungen zulassen.

Hoffen wir gemeinsam auf ein ertragreiches Jahr 2021, ohne Wetterkapriolen, ohne Sperrbezirkseinschränkungen und hoffentlich bald auch wieder ohne das Virus Covid 19.


Wiehl im Januar 2021 Dietmar Ruland







Honigspende an die Tafel Oberberg Süd übergeben.


Pünktlich zum 01. Dezember war es einer kleinen Abordnung unseres Imkervereins möglich 

der Tafel Oberberg Süd die Honigspende von 146 Gläsern zu übergeben.

Aufgrund von Corona -Schutzverordnungen war ein erster und in größerem Rahmen geplanter 

Termin leider abgesagt worden.

Unser 1. Vorsitzender Martin Wölk sowie der Initiator dieser Spendenaktion Wolfgang Müller

aus Soelsiefen brachten die Gläser mit einem Gesamtgewicht von fast 57 Kg nach Waldbröl und 

übergaben die süße Fracht an die Tafelleiterin Frau Liane Althoff.

Martin Wölk führte an, das trotz der sehr schlechten Trachtbedingungen in diesem Jahr - einer sehr

langen Trockenperiode und einem sehr frühen Trachtende bereits im Juli - doch noch eine stattliche

Anzahl von Gläsern als Spende zusammen gekommen war.

Sein Dank galt allen Vereinsmitgliedern die zur Spende beigetragen hatten.

Frau Althoff zeigte sich sehr erfreut über die Honiggabe und bedankte sich gleichzeitig bei allen recht herzlich.


Wiehl im Dezember 2020 Text und Fotos D. Ruland


Fotos bei der Honigübergabe in Waldbröl am 01.12.2020

Frau Liane Althoff ( 2. v.lks) sowie zwei freiwillige Helferinnen nahmen die Spende entgegen.















Unser Vereinsmitglied Willi Kristen ist neuer HSV ( Honigsachverständiger )


Am 11. September erhielten 31 neu ausgebildete Honigsachverständige nach erfolgter Prüfung ihre Urkunden.

Die fünftägige Ausbildung wird vom Imkerverband Rheinland in Abständen von zwei Jahren angeboten und vom

DLR Westerwald-Osteifel , Fachzentrum Bienen & Imkerei Mayen durchgeführt.

In diesem Jahr musste die Ausbildung aufgrund der Covid-19-Pandemie Ende Februar unterbrochen werden.

Im September konnten dann die letzten Schulungstage mit angepassten Hygienekonzept abgeschlossen werden.

Eine große Zeltüberdachung, aufgestellt auf dem Gelände des Fachzentrums, machte es möglich, die nötigen Abstände zwischen

den Teilnehmern zu wahren.

Das Wettere hat zum Glück prächtig mitgespielt.

Die Absolventen stehen der Imkerschaft nun für Fragen rund um das Thema Honig zur Verfügung.

Zudem können sie als Honigprüfer eingesetzt werden..

Ausgebildet wurden die neuen HSV u.a.

zu Themen wie :

  • Honigentstehung,- gewinnung, -pflege und -verarbeitung.
  • Prozesshygiene in privaten Imkereinen
  • Rechtsgrundlagen der Honigvermarktung
  • Strategie der Honigvermarktung inkl. Vermarktungsgemeinschaften
  • Honiganalytik : Beurteilung von Untersuchungsergebnissen
  • Durchführung von Honigdegustationen.

Wir, der Imkerverein -Wiehl dürfen uns glücklich schätzen, einen geprüften HSV in unseren eigenen Reihen zu haben.

Unser Vereinsmitglied wird ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung stehen wenn es Fragen rund um den Honig gibt.


An dieser Stelle sei auch noch einmal darauf hingewiesen, das Herr Kristen auch gleichzeitig amtlicher Bienensachverständiger ( BSV ) ist.




Imkerverein gratuliert Willi Nosbach zum 86. 


Willi Nosbach feierte seinen 86. Geburtstag am 21. April.

Sein sehr intensives  Imkerleben begann Willi Nosbach als Mitbegründer des 

Imkervereins Reichshof-Odenspiel vor 30 Jahren, dessen Vorsitzender er bis 2010 war.

Gleichzeitig kam er den vielfältigen Aufgaben und Fragestellungen  als 

Bienensachverständiger und Honigobmann nach.

Über den Schwerpunkt der praktischen Imkerei hinaus legte er großen Wert auf 

die Vermittlung theoretischen Wissens über Vorträge, Versammlungen und

Fachdiskussionen unter Einbezug von Wissenschaftlern, wie z.B. Dr. Christoph Otten.


Im Jahr 2011 wechselte Willi Nosbach zum Imkerverein Wiehl.

Eine Herzensangelegenheit war es für Willi Nosbach, Kindergarten- und Schulkindern

das Bienenleben an seinen Bienenstöcken sowohl praktisch als auch theoretisch 

verständlich zu bringen. Außerdem bot er zahlreiche Imker-/ Honiglehrgänge für 

Jungimker an. Zudem war er Mitglied in der Regionalvermarktung Bergisch Pur.

Geehrt wurde Willi Nosbach bereits im Jahr 2011 mit der Ehrennadel in Gold.

Sein Wahlspruch lautet nach wie vor : " Als Imker will ich nicht die Natur belehren,

sondern die Natur belehrt mich.". Der Imkerverein wünscht seinem Mitglied Willi Nosbach 

für die Zukunft eine gute und gesunde Zeit.




Martin Wölk, 1. Vorsitzender






Ehrung des Vereinsmitgliedes Otto Faulenbach



Der Wiehler Imkerverein konnte vor kurzem eine besondere Ehrung für sein Mitglied Otto Faulenbach 

aus Nümbrecht vornehmen.


Der Deutsche Imkerbund ehrte Herrn Faulenbach mit der Ehrennadel in Gold und der dazugehörigen Urkunde

für seine besonderen Verdienste um die Bienenzucht und Imkerei.

Der Vorstand des Imkerverein Wiehl mit seinem Vorsitzenden Martin Wölk konnte seinem Ehrenmitglied Otto

Faulenbach die hohe Auszeichnung kurz vor seinem 88. Geburtstag persönlich überreichen. Der Geehrte 

hat die Imkerei schon mit 10 Jahren von seinem Onkel gelernt und hält trotz einiger gesundheitlicher Einschränkungen

auch heute noch eigene Bienenvölker. Er hat die Liebe zu den Bienen an zahlreiche Menschen weitergegeben und

über viele Jahrzehnte Imker ausgebildet und aktiv im Verein mitgewirkt.

Auch in seiner eigenen Familie konnte er das Interesse an der Imkerei entfachen; so haben mehrere Kinder 

und Enkel das interessante und naturverbundene Hobby übernommen. Bei der Ehrung waren dann auch drei 

" Imker-Generationen " der Familie Faulenbach anwesend. Besonders interessant ist es für die jüngeren Vereinsmitglieder

mit dem geistig fitten Jubilar über seine reichhaltige Erfahrungen zu sprechen, insbesondere wie sich die 

Art des Imkerns aber auch die Bienen als solche über die Jahrzehnte verändert haben.

Der Imkerverein Wiehl gratuliert Herrn Faulenbach recht herzlich und wünscht ihm noch viele Jahre voller

Freude mit seinen Bienen im Kreis seiner Familie.




Imkerverein Wiehl

Martin Wölk, 1. Vorsitzender








Bergischer Landschaftstag 2018

Stand des Imkerverein Wiehl







 

Repräsentanten des Imkerverein Wiehl auf dem Bergischen Landschaftstag 2018