Imkerverein Wiehl
         Mitglied im Imkerverband Rheinland e.V.
 

















Rückblick und Planung im Imkerverein Wiehl

Rückblick auf ein Jahr mit vielen Unwägbarkeiten und eine Aussicht

auf 2021 ohne Planungsmöglichkeit.



Wer am Jahresende glaubte, das wir aus dem Gröbsten raus sind, hatte sich leider geirrt. Der erneute Lockdown der uns im November beherrschte dauert an und keiner weiß so genau wie lange noch.

Die Auswinterung unserer Völker im vergangenen Jahr vollzog sich spät da die Kälteeinbrüche bis Ende März andauerten und dann folgten fast übergangslos Monate mit unnatürlicher Trockenheit.

Die beiden Sturmtiefs „Yulia“ und „Sabine“ sorgten im Februar bei einigen Imkerkolleginnen und Kollegen für umgestürzte Beuten.

Der langen Trockenheit geschuldet waren dann auch die mageren Trachtergebnisse der Frühtracht als auch Sommertracht. Der Wonnemonat war der zweittrockenste seit Messbeginn. Der Sommer brachte  neben 2003 den wärmsten August.

Bereits Ende Juli mussten einige Imker mit der Fütterung beginnen da es fast keinerlei Nektar- oder Honigtauquellen gab

Im Ländervergleich belegte NRW aber mit 1756 Stunden den vorletzten Platz der sonnenscheinärmsten Regionen in Deutschland. Die Niederschlagstöpfe sammelten abgerundet 746 l/qm ein. Ein weiterer Negativrekord der letzten Jahre.

Auf einen sonnigen September folgte dann

mit vielen Regenfällen ein extrem sonnenscheinarmer Oktober.

Neben diesen nicht zu beeinflussenden Naturereignissen kam die von Menschen herbeigeführte weltweite Coronakrise.

Bereits seit dem Frühjahr waren die monatlichen Imkertreffen nur unter strengen Auflagen und Hygienevorschriften möglich und wurden dann im Frühherbst gänzlich abgesagt.

Trotz allem können wir zurückblickend noch eine positive Bilanz in unserer fast 100 jährigen Vereinsgeschichte vermelden. Zum Stichtag der jährlichen Meldungen im Dezember hatte der Imkerverein Wiehl einen Mitgliederbestand von 76 Imkerinnen und Imkern.

Alters- und krankheitsbedingt, Aufgabe der Imkerei sowie dem Wegzug in andere Regionen Deutschlands geschuldet, verringerte sich die Mitgliederzahl um ins-gesamt 9 Personen.

Trotz diesem Mitgliederschwund vergrößerte sich der Völkerbestand aber auf insgesamt 629 Völker.

Für das neue Jahr haben sich bereits einige neue interessierte Imkerinnen und Imker gemeldet und ihren Beitritt zum Verein angekündigt. Versierte Patinnen und Paten stehen Jungimkern zur Seite um sie durch das Bienenjahr zu begleiten. Allen Interessierten der Imkerei können wir nur empfehlen, sprechen Sie Mitglieder des Imkerverein Wiehl an oder suchen Sie den Kontakt über unsere Internetseite www.imkerverein-Wiehl.de.



Leider lässt die unklare Lage bei der Covid 19 Pandemie eine Planung für das angelaufenen Jahr 2021 noch nicht zu. Wann wir wieder zu unseren monatlichen Treffen im Vereinslokal Ponyhof in Wiehl Hübender einladen können ist momentan ungewiss.

Wir versuchen daher mit einer monatlichen Zoom Konferenz den Kontakt unter den Imkerinnen und Imkern aufrecht zu halten. Bereits zweimal haben wir uns so im virtuellen Raum getroffen und wir werden diese moderne Art der Kommunikation weiter aufrecht halten und ausbauen bis das ein geregeltes normales Imkertreffen wieder möglich ist.

In weiterer Planung ist das Aufstellen von einigen Bienenvölkern am Wildgehege in Wiehl sowie das Herrichten und Aufstellen einer Klotzbeute für Schauzwecke.

Ebenfalls in Planung sind weitere Schautafeln in und um die Ortschaft Hübender auf denen interessierte Tagesausflügler, Wanderer und Naturliebhaber sich über Honig- und Wildbienen informieren können.

Bezüglich der in diesem Jahr anstehenden Vorstandswahlen werden wir, wie auch zur obligatorischen Jahreshauptversammlung zeitnah einladen sobald es die Corona-Schutzverordnungen zulassen.

Hoffen wir gemeinsam auf ein ertragreiches Jahr 2021, ohne Wetterkapriolen, ohne Sperrbezirkseinschränkungen und hoffentlich bald auch wieder ohne das Virus Covid 19.


Wiehl im Januar 2021 Dietmar Ruland







Honigspende an die Tafel Oberberg Süd übergeben.


Pünktlich zum 01. Dezember war es einer kleinen Abordnung unseres Imkervereins möglich 

der Tafel Oberberg Süd die Honigspende von 146 Gläsern zu übergeben.

Aufgrund von Corona -Schutzverordnungen war ein erster und in größerem Rahmen geplanter 

Termin leider abgesagt worden.

Unser 1. Vorsitzender Martin Wölk sowie der Initiator dieser Spendenaktion Wolfgang Müller

aus Soelsiefen brachten die Gläser mit einem Gesamtgewicht von fast 57 Kg nach Waldbröl und 

übergaben die süße Fracht an die Tafelleiterin Frau Liane Althoff.

Martin Wölk führte an, das trotz der sehr schlechten Trachtbedingungen in diesem Jahr - einer sehr

langen Trockenperiode und einem sehr frühen Trachtende bereits im Juli - doch noch eine stattliche

Anzahl von Gläsern als Spende zusammen gekommen war.

Sein Dank galt allen Vereinsmitgliedern die zur Spende beigetragen hatten.

Frau Althoff zeigte sich sehr erfreut über die Honiggabe und bedankte sich gleichzeitig bei allen recht herzlich.


Wiehl im Dezember 2020 Text und Fotos D. Ruland


Fotos bei der Honigübergabe in Waldbröl am 01.12.2020

Frau Liane Althoff ( 2. v.lks) sowie zwei freiwillige Helferinnen nahmen die Spende entgegen.















Unser Vereinsmitglied Willi Kristen ist neuer HSV ( Honigsachverständiger )


Am 11. September erhielten 31 neu ausgebildete Honigsachverständige nach erfolgter Prüfung ihre Urkunden.

Die fünftägige Ausbildung wird vom Imkerverband Rheinland in Abständen von zwei Jahren angeboten und vom

DLR Westerwald-Osteifel , Fachzentrum Bienen & Imkerei Mayen durchgeführt.

In diesem Jahr musste die Ausbildung aufgrund der Covid-19-Pandemie Ende Februar unterbrochen werden.

Im September konnten dann die letzten Schulungstage mit angepassten Hygienekonzept abgeschlossen werden.

Eine große Zeltüberdachung, aufgestellt auf dem Gelände des Fachzentrums, machte es möglich, die nötigen Abstände zwischen

den Teilnehmern zu wahren.

Das Wettere hat zum Glück prächtig mitgespielt.

Die Absolventen stehen der Imkerschaft nun für Fragen rund um das Thema Honig zur Verfügung.

Zudem können sie als Honigprüfer eingesetzt werden..

Ausgebildet wurden die neuen HSV u.a.

zu Themen wie :

  • Honigentstehung,- gewinnung, -pflege und -verarbeitung.
  • Prozesshygiene in privaten Imkereinen
  • Rechtsgrundlagen der Honigvermarktung
  • Strategie der Honigvermarktung inkl. Vermarktungsgemeinschaften
  • Honiganalytik : Beurteilung von Untersuchungsergebnissen
  • Durchführung von Honigdegustationen.

Wir, der Imkerverein -Wiehl dürfen uns glücklich schätzen, einen geprüften HSV in unseren eigenen Reihen zu haben.

Unser Vereinsmitglied wird ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung stehen wenn es Fragen rund um den Honig gibt.


An dieser Stelle sei auch noch einmal darauf hingewiesen, das Herr Kristen auch gleichzeitig amtlicher Bienensachverständiger ( BSV ) ist.




Imkerverein gratuliert Willi Nosbach zum 86. 


Willi Nosbach feierte seinen 86. Geburtstag am 21. April.

Sein sehr intensives  Imkerleben begann Willi Nosbach als Mitbegründer des 

Imkervereins Reichshof-Odenspiel vor 30 Jahren, dessen Vorsitzender er bis 2010 war.

Gleichzeitig kam er den vielfältigen Aufgaben und Fragestellungen  als 

Bienensachverständiger und Honigobmann nach.

Über den Schwerpunkt der praktischen Imkerei hinaus legte er großen Wert auf 

die Vermittlung theoretischen Wissens über Vorträge, Versammlungen und

Fachdiskussionen unter Einbezug von Wissenschaftlern, wie z.B. Dr. Christoph Otten.


Im Jahr 2011 wechselte Willi Nosbach zum Imkerverein Wiehl.

Eine Herzensangelegenheit war es für Willi Nosbach, Kindergarten- und Schulkindern

das Bienenleben an seinen Bienenstöcken sowohl praktisch als auch theoretisch 

verständlich zu bringen. Außerdem bot er zahlreiche Imker-/ Honiglehrgänge für 

Jungimker an. Zudem war er Mitglied in der Regionalvermarktung Bergisch Pur.

Geehrt wurde Willi Nosbach bereits im Jahr 2011 mit der Ehrennadel in Gold.

Sein Wahlspruch lautet nach wie vor : " Als Imker will ich nicht die Natur belehren,

sondern die Natur belehrt mich.". Der Imkerverein wünscht seinem Mitglied Willi Nosbach 

für die Zukunft eine gute und gesunde Zeit.




Martin Wölk, 1. Vorsitzender






Ehrung des Vereinsmitgliedes Otto Faulenbach



Der Wiehler Imkerverein konnte vor kurzem eine besondere Ehrung für sein Mitglied Otto Faulenbach 

aus Nümbrecht vornehmen.


Der Deutsche Imkerbund ehrte Herrn Faulenbach mit der Ehrennadel in Gold und der dazugehörigen Urkunde

für seine besonderen Verdienste um die Bienenzucht und Imkerei.

Der Vorstand des Imkerverein Wiehl mit seinem Vorsitzenden Martin Wölk konnte seinem Ehrenmitglied Otto

Faulenbach die hohe Auszeichnung kurz vor seinem 88. Geburtstag persönlich überreichen. Der Geehrte 

hat die Imkerei schon mit 10 Jahren von seinem Onkel gelernt und hält trotz einiger gesundheitlicher Einschränkungen

auch heute noch eigene Bienenvölker. Er hat die Liebe zu den Bienen an zahlreiche Menschen weitergegeben und

über viele Jahrzehnte Imker ausgebildet und aktiv im Verein mitgewirkt.

Auch in seiner eigenen Familie konnte er das Interesse an der Imkerei entfachen; so haben mehrere Kinder 

und Enkel das interessante und naturverbundene Hobby übernommen. Bei der Ehrung waren dann auch drei 

" Imker-Generationen " der Familie Faulenbach anwesend. Besonders interessant ist es für die jüngeren Vereinsmitglieder

mit dem geistig fitten Jubilar über seine reichhaltige Erfahrungen zu sprechen, insbesondere wie sich die 

Art des Imkerns aber auch die Bienen als solche über die Jahrzehnte verändert haben.

Der Imkerverein Wiehl gratuliert Herrn Faulenbach recht herzlich und wünscht ihm noch viele Jahre voller

Freude mit seinen Bienen im Kreis seiner Familie.




Imkerverein Wiehl

Martin Wölk, 1. Vorsitzender








Bergischer Landschaftstag 2018

Stand des Imkerverein Wiehl







 

Repräsentanten des Imkerverein Wiehl auf dem Bergischen Landschaftstag 2018